Meine Beweggründe – mis motivos

Deutschland

Wenn man jung ist, dann hat man noch Ideale – heißt es. So spricht man in meinem Land.

Es ist ein Land, wo die Leute glauben, dass Ideale zu haben bedeutet, die Realität zu verkennen. Denn ihre Realität kennt keine Ideale. Ein Ideal wäre, dass Vernunft und Mitgefühl den Lauf der Dinge bestimmen – doch die Realität zeigt, dass es Gier, Egoismus und Eitelkeit sind. In meinem Deutschland ist es zur Normalität geworden, dass jeder nach seinem größtmöglichen persönlichen Vorteil strebt – auch zum Nachteil von Anderen. Das ist das Prinzip des freien Wettbewerbs, wo Jeder mit Jedem konkurriert. Es beginnt mit dem Wettbewerb um die besten Kindergartenplätze und endet mit dem Wettbewerb um den besten Friedhofsplatz. Wir müssen uns von Kindheit an mit Anderen messen und sind gezwungen, unsere Haut zu Markte zu tragen. Die Freiheit, die uns verheißen wurde, ist in Wahrheit die Freiheit der Wahl der Waffen, aber aus dem täglichen Kampf lässt man uns nicht entrinnen. Man sagt Geld regiert die Welt. Die Konkurrenz schläft nicht. Zeit ist Geld. Wer rastet der rostet. Wer Arbeit hat, hat Angst, diese zu verlieren. Wer die Arbeit verliert, fühlt sich als Verlierer. Und findet sich bald damit ab, einer von Vielen zu sein, die im großen Gesellschaftlichen Wettbewerb gescheitert sind. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied – so sagt man in Deutschland.

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Wie befremdlich wirken uns heute die vergangenen Zeiten, als wir an kalten Wintertagen zu Dutzenden in einer kleinen Stube saßen und uns Geschichten erzählten. Diese Märchen sind heute überall auf der Welt bekannt, zahlreich illustriert, verfilmt und schließlich zum kitschigen Konsumgegenstand geworden. Heute sind wir entwurzelt und entstellt. Wir sind austauschbar mit jeder beliebigen anderen Konsumgesellschaft.

Der Neoliberalismus arbeitet in Deutschland – wie im Rest der Welt – hart daran, auch noch den letzten Rest vorhandener Sozialsysteme zu vernichten. Seit Ausbruch der Finanzkrise 2007 ist der Neoliberalismus nicht etwa in Frage gestellt worden, sondern seine Umsetzung wurde noch radikaler vorangetrieben. Während Millionen von Arbeitslosen zu sporadischen Hilfsarbeiten für einen symbolischen Stundenlohn von einem Euro zwangsverpflichtet werden, fahren die großen Unternehmen Rekordgewinne ein. Es gibt Millionen von Deutschen, die obwohl sie arbeiten Sozialleistungen vom Staat beziehen, weil ihr Gehalt zu gering ist, um davon leben zu können (1,3 Mio. im Jahr 2012). Damit auch Arbeitslose und Geringverdiener am Konsum teilhaben können, gibt es zahllose Billighändler wie Ikea, C&A, Aldi, etc., wo man für wenig Geld qualitativ minderwertige Produkte kaufen kann. Durch die Teilhabe am Massenkonsum fühlen sich die Armen als Teil der Gesellschaft. Es ist eben eine Konsumgesellschaft. Solange sie noch irgendetwas für ihr weniges Geld kaufen können, werden sie nicht rebellieren. Damit billiger Massenkonsum gewährleistet ist, braucht Deutschland billige Transportmittel, also billige fossile Brennstoffe. Nur so können wir 1kg Bananen aus Ecuador für 1,50€ kaufen. Nur so können wir ein T-Shirt aus Bangladesh für 5€ und Schuhe aus China für 10€ kaufen. Deshalb ist Armut etwas relatives. Dann entsteht die absolute Armut eben außerhalb dieser Gesellschaft.

Imperialismus

Deutsche Politiker schwören nun immer unverhohlener die Bevölkerung auf die Wahrung ihrer Interessen durch Waffengewalt ein. Sie unterstützen direkt und indirekt Putsche (Ukraine, Thailand, Honduras) und Terrorismus (Libyen,Syrien). Diese Aggressivität in der Außenpolitik erklärt sich durch den zunehmenden Widerstand der Dritten und vor allem Zeiten Welt. Jede Form der Emanzipation der Völker der Welt vom Joch des modernen Imperialismus wird mit Gewalt niedergeschlagen. Jede abstrakte oder konkrete Bedrohung der Bezugsquellen von Energie und Rohstoffen, aus denen die Erste Welt schöpft, wird ausgeräumt. Darum wurde ganz Lateinamerika von faschistischen Putschen überzogen, Jugoslawien zerrissen und Serbien bombardiert, darum wurden der Iran, der Irak, Afghanistan, Südossetien und Libyen angegriffen. Darum wurde in Syrien und in der Ukraine versucht, einen Regimewechsel durchzuführen.

Als man mich zum Militärdienst einziehen wollte, hat Deutschland sich gerade am Überfall auf Serbien beteiligt. Dies war die erste Kriegshandlung Deutschlands seit dem Ende des zweiten Weltkriegs. Ich habe damals eine Erklärung abgegeben, dass ich aus Gewissensgründen den Militärdienst verweigere. Diese wurde abgelehnt. Meine zweite Erklärung war etwas schärfer im Ton und umfangreicher – ihr wurde stattgegeben. Ich durfte also Zivildienst leisten. Kurz danach wurden in New York 3 große Gebäude gesprengt und es schlug ein Geschoss in das Pentagon in Washington ein. Danach überfielen die USA mit ihrer “Koalition der Willigen” den Irak. Deutschland lehnte diesen Krieg offiziell ab, aber stellte den Aggressoren seine Flughäfen für Truppentransporte und Bombenverladung zur Verfügung. Wenig später beteiligte sich Deutschland unmittelbar am Überfall Afghanistans, dessen Besatzung es bis heute aufrecht erhält. In großen Umfragen zeigte sich, dass die überwältigende Mehrheit der Deutschen gegen diese Schweinereien war und ist. Sie wählen aber die Parteien, welche dafür verantwortlich sind. Vermutlich ahnen sie, dass ihre Lebensweise erst durch eine solche imperialistische Politik möglich gemacht wird. Ich werde versuchen in diesem Blog das Wirken Deutschlands in der Welt zu beleuchten. Ich glaube, dass Deutschland, als ökonomisch stärkstes Land in Europa, einen wichtigen Faktor im Weltgeschehen darstellt. Ich will ergründen, warum die Welt so ist, wie sie ist, welche Rolle Deutschland dabei spielt und was wir Deutschen tun können, um die Welt zu einer besseren zu machen.

Internationalismus

Als 15 jähriger habe ich über Ernesto Guevara de la Serna gelesen. Es hat mich sehr beeindruckt, dass dieser in einem fremden Land für eine Idee sein Leben zu geben bereit war. Als 25 jähriger habe ich bei Jean Ziegler über den modernen Imperialismus gelesen und gegen die G8 in Heiligendamm demonstriert. Im gleichen Jahr habe ich im Medizinstudium an einen Tropenmedizinkurs absolviert und unter anderem von den kubanischen Medizinerbrigaden gehört, die überall in armen Ländern tätig sind. Ich habe auch erfahren, wie gut das kubanische Gesundheitssystem funktioniert. Als 28 jähriger bin ich nach Kuba gereist. Und zurückgekehrt bin ich als noch größerer Träumer, als ich ohnehin schon vorher war.

Ich glaube an ein Zusammenwachsen der Völker durch kulturelle Verschmelzung, ich halte das für einen natürlichen Prozess. So ist die Menschheit nach ihrer Geburt, vor über 200000 Jahren auf dem afrikanischen Kontinent, ausgeschwärmt in die Welt – über Mesopotamien in den Nordwesten nach Europa und in den Osten nach Asien. Vor ca. 15000 Jahren erreichten wir – auf trockenem Meeresboden wandelnd – über die Beringstraße den amerikanischen Doppelkontinent. Erst vor 522 Jahren reichte ein Mensch aus Europa einem Menschen aus Amerika die Hand. Es war der Händedruck zwischen einem Taino und einem Italiener, den wir als Christoph Kolumbus kennen, der die Besiedlung der Welt durch die Menschen abschloss. Von nun an war die Menschheit globalisiert. Die genetische und kulturelle Verschmelzung der Menschen in der Karibik steht für mich exemplarisch für die weitere Entwicklung der Menschheit.

Wut und Zärtlichkeit

Als deutsche, französische, britische, amerikanische und katarische Waffen Libyen zerstörten, sah ich ein kurzes Video, welches in einem Krankenhaus in Sirte aufgenommen worden war. Damals tönten die Medien, die “Rebellen” würden gegen die “Gaddafi-Hochburg” Sirte vorgehen. Gezeigt wurden zwei Kinder, ein vielleicht sechsjähriges Mädchen und ein drei- oder vierjähriger Junge. Das Mädchen hatte eine Verletzung am Fuß. Sie war ganz still und in sich gekehrt und man legte sie auf eine Trage. Direkt neben ihr legte man den kleinen Jungen. Ihm fehlte der komplette Unterkiefer, der offensichtlich von einem Geschoss oder Schrapnell abgerissen worden war. Der Kleine schrie und seine Zunge ragte dabei weit aus dem zerrissenem Gesicht heraus. Ein Arzt versuchte hektisch mit einer Flexüle eine Vene am Hals zu punktieren, während drei andere das Kind festhielten. Aussichtslos, da der Hals des Kindes blutverschmiert war und es sich zu stark bewegte. In diesem Moment dreht die Kamera ab und die Person, die dies gefilmt hat, zeigt richtet die Kamera auf sich selbst. Es ist eine junge Frau in einem weißen Kittel. Sie hat einen leidenden Gesichtsausdruck und die gleiche Mischung aus Wut und Verzweiflung in ihren Augen, wie ich sie spürte. Sie spricht etwas in die Kamera. Wobei sie mehrmals den Kopf schüttelt. Es sieht nach Enttäuschung aus – Entäuschung über die Welt, in der solche Dinge geschehen. Dann bricht das Video ab. Ich bleibe zurück mit diesem bedrückendem Gefühl der Ohnmacht. Als Arzt weiß ich, dass das Einbringen des venösen Zugangs, um endlich dem Kind ein Opiat zu spritzen, wahrscheinlich noch viele weitere Minuten gedauert hat. Vielleicht haben sie eine ossäre Kanüle gelegt. Nachdem sie den Kleinen endlich narkotisiert und intubiert haben, werden sie sich gefragt haben: was machen wir jetzt? Blutstillung? Antibiotikum? Temporäre Defektdeckung? Lappenplastik? Knochenaufbau? Kann man ernsthaft glauben, dass dieses Kind jemals wieder sprechen und essen kann? Ich will es glauben. Ich rede mir ein, dass ihm in seinem Leben eine große Zärtlichkeit widerfährt, die alles wieder gut macht. Ich rede mir ein, dass es eine große Abrechnung geben wird und dass die Maden, die im libyschen Öl gedeihen, also auch wir Deutschen, eines Tages das Unglück spüren, welches wir über Libyen gebracht haben. Oder über Syrien, Afghanistan, die Ukraine, den Irak, Serbien …

Freiheit

Wir erleben zur Zeit den Eintritt des Kapitalismus in seine fulminanteste Krise. Es ist das gleichzeitige Stattfinden von Zusammenbruch des Finanzsystems, Zusammenbruch der Illusion von individueller Freiheit und Verteilungskampf von knapper werdenden Ressourcen. Ohne Wachstum kann der Kapitalismus nicht funktionieren. Er muss unendlich wachsen – und zwar exponentiell! Unsere Welt ist endlich. Sie wird kein unendliches Wachstum dulden. Dass unsere aktuelle Lebensweise zum Scheitern verurteilt ist, liegt auf der Hand. Die Schritte, die zu unternehmen sind, um unsere Lebensweise zu ändern, sind leider nicht so trivial. Meine Generation zehrt ohne Sinn und Verstand an den Ressourcen der kommenden Generationen. Rationale Argumente mögen zwar Zustimmung finden, jedoch tragen sie nicht zur Verhaltensänderung bei. Die mentale und körperliche Trägheit der Menschen in meinem Land scheint unüberwindbar. Ich sehe tagtäglich, dass meine Mitmenschen fast ausschließlich auf Sachzwänge reagieren.

Ein Sinnbild für den Zustand meiner Gesellschaft ist ein Werbeplakat für Zigaretten: man sieht darauf junge Leute, lachend, auf einem Dach, hoch oben über der Stadt, man sieht viel blauen Himmel, man spürt ein Gefühl der Freiheit. Die Menschen sollen glauben, dass Rauchen ihnen Lebensfreude bringt und individuelle Freiheit verkörpert; sie wissen aber, dass es ihnen nur Krankheit und Tod  bringt und sie zu Gefangenen der Sucht macht. Aber weil sie das Gegenteil glauben wollen, glauben sie das Gegenteil – und rauchen.

Genau so ist ihr Verhältnis zum Kapitalismus: sie wissen, dass er sie entwurzelt, entzweit und krank macht, aber sie wollen glauben, dass er ihnen gut tut.

Eine Strophe aus dem Gedicht Wacht auf von Günter Eich ist mir im Gedächtnis geblieben, und richtet mich auf, wenn ich den Mut verliere:

Alemania

Cuando uno es joven, todavía tiene ideales – así se dice. Así se habla en mi país.

Es un país, donde la gente cree, que tener ideales es desconocer la realidad. Porque su realidad no conoce  ideales. Un ideal sería que la razón y la compasión determinarían el desarrollo de la humanidad – pero la realidad muestra, que son la codicia, el egoismo y la vanidad quienes lo hacen. En mi Alemania se ha hecho una normalidad, que cada uno aspire a su ventaja personal más grande posible – también con la desventaja de otros. Eso es el principio de la libre competencia, en que cada cual compite contra cada uno. Empieza con la competencia para el mejor puesto de circulo infantil y termina con la competencia para el mejor puesto en el cementerio. A partir de la niñez estamos obligados a medirnos con otros y estamos obligados a llevar nuestra piel al mercado. La libertad que nos prometieron – en realidad es la libertad de escoger las armas, pero no la de evadir la lucha diária. Dicen que el dinero gobierna el mundo. La competencia no duerme. Dinero es tiempo. Quien reposa se aherrumbra. Quien tiene trabajo, tiene miedo de perderlo. Quien pierde su trabajo, se siente como un perdedor. Y pronto se hace a la idea de ser uno de muchos que han perdido en la gran competencia social. Cada cual es el herrero de su suerte – asi se dice en Alemania.

Que extraña nos parece la éra cuando en días fríos de invierno, nos reuníamos en cuartos pequeños para contarnos cuentos. Estos cuentos en la actualidad son muy conocidos por todo el mundo, son numerosamente ilustrados, llevados a la gran pantalla y por ende transformados a producto cursi de consumo en masa. Hoy somos desarraigados y desfigurados. Hoy somos intercambiable con cualquier otra sociedad de consumo.

El neoliberalismo – en Alemania y en todo el mundo – se esfuerza mucho para eliminar los sistemas sociales hasta el último pedacito. Desde el comienzo de la crisis financial en el 2007, el neoliberalismo no está puesto en duda, sino lo dinamizaron más radical todavía. Mientras milliones de desempleados estan obligados trabajar esporadicamente en trabajos de asistencia para un salario simbólico de 1 € por hora, las empresas grandes tienen ganancias de récord. Hay milliones de Alemanes que reciben prestaciones sociales del estado, aunque estan trabajando, porque sus salarios no alcanzan para vivir (1,3 mio. en 2012). Existen varios comercios baratos como Ikea (muebles baratos), C&A (ropa cutre), Aldi (alimentos baratos), etc., donde se puedo comprar productos de mala calidad para precios bajos, para que desempleados y empleados de salarios bajos pueden participar en el consumo. Mediante la participacion en el consumo, los pobres se pueden sentir como parte de la sociedad. Pues, es una sociedad del consumo. Mientras pueden comprar alguna cosita con su poquito dinero, los pobres no van a rebelarse. Para que puede funcionar el consumo barato en masa, Alemania necesita medios de transporte baratos, entonces depende de combustibles fósiles baratos. Solamente así podemos comprar 1 kg de platanos de Ecuador para 1,50 €. Solamente así podemos comprar una camiseta de Bangladesh para 5 € y zapatos de China para 10€. Por eso la pobreza es algo relativo. Pues, la pobreza absoluta crece fuera de esa sociedad.

Imperialismo

Los políticos alemanes en actualidad indoctrinan al pueblo cada vez con menos rodeos a la necesidad de proteger sus intereses con fuerza de las armas. Estan apoyando directamente e indicerctamente golpes de estado (Ukraine, Thailand, Honduras) y terrorismo (Libia, Siria). La agresividad de la política exterior se puede explicar con la resistencia creciente del Tercer Mundo y particularmente del Segundo Mundo. Cada forma de emancipación de los pueblos del mundo, para liberarse del yugo imperialista, se derriba con violencia. Se elimina cada amenaza abstracta o concreta a las fuentes de energía y materia prima que aprovecha el Primer Mundo. Por eso Latinoamerica tenia que aguantar tantos golpes de estado fascista, por eso despedazaron Yugoslawia y bombardearon Serbia, por eso atacaron al Iran, al Irak, a Afganistán, a Osetia del Sur y Líbia. Por eso intentaron un cambio del regimen en Siria y en la Ucrania.

Cuando me quisieron enrolar al servicio militár, Alemania participó al asalto contra Serbia. Eso era el primer acto de guerra de Alemania desde el final de la Segunda Guerra Mundial. En aquel entonces declaré la denegacion de servicio militar por objeción de conciencia. Pero no la aceptaron. Mi segunda declaración era un poco subido de tono y algo más extenso – y la aceptaron. Entonces era permitido  prestar servicio no armado. Poco rato después dinamitaron 3 edificios grandes en Nueva York e impactó un proyectil en el Pentágono en Washington. Despues asaltaron los EE.UU. y su “coalición de la voluntad” al Irak. Oficialmente Alemania condenó esa guerra, pero puso sus aeropuertos a la disposición de los agresores para el transporte de tropas y bombas. Poco rato después participó Alemania al asalto contra Afganistán y mantiene su ocupación hasta el día de hoy. Encuestas grandes mostraron, que una mayoría aplastante de Alemanes estuvieron y estan en contra esas porquerías. Pero siguen votando para los partidos que son responsables de esta política. Supuestamente intuyen, que su modo de vivir depende a una política imperialista así. En este blog intentaré  alumbrar la actuación de Alemania en el mundo. Creo que Alemania, como el país economicamente más fuerte de Europa, representa un factor importante en el suceso mundial. Quiero averiguar, por qué el mundo es así como es, y que papél tiene Alemania en esto, y que podemos hacer nosotros los Alemanes para hacer del mundo un mejor lugar.

Internacionalismo

Cuando tenía 15 años leí sobre Ernesto Guevara de la Serna. Me impresionó que estaba decidido a dar su vida en un pais extraño a favor de una idea. Con la edad de 25 leí de Jean Ziegler del imperialismo moderno y protesté contra la cumbre de los G8 en Heiligendamm. En el mismo año asistí en los estudios de medicina un curso de medicina tropical. Ahí escuché de las brigadas de medicos que trabajan en países pobres en todo el mundo. También me enteré de la eficiencia del sistema de salud publica de Cuba. Cuando tenía 28 años me fui a Cuba. Cuando regresé a Alemania era un soñador más grande que antes.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Creo en la concrescencia de los pueblos mediante la fusión cultural; lo veo como un proceso natural. Así pasó que la humanidad, después su nacimiento en el continente de África hace más de 200000 años, se dispersó en el mundo – pasando por Mesopotamia hacia el noroeste a Europa y hacia el Este a Asia. Hace más de 15000 años llegamos – caminando al lecho marino seco – a través del Estrecho de Bering al continente  doble America. Solo desde hace 522 años un hombre europeo dió la mano a un hombre americano. Era el apretón de manos, entre un Taino y un Italiano que conocemos como Cristóbal Colón, con que terminó el poblamiento del mundo por los humanos. A patir de entonces la humanidad era globalizada. La fusión genetica y cultural de los humanos en el Caribe en mis ojos representa de un modo ejemplar el siguiente desarollo de la humanidad.

Rabia y ternura

Cuando armas alemanas, francesas, britanicas, estadosunidenses y catarís destruieron a Libia ví un vídeo corto, grabado en un hóspital en Sirte. En estos días propagaron los medios, que los “rebeldes” lucharan contra Sirte como “la bastión de Ghadafi”. Mostraron dos niños: una niña de quizas seis años y un niño de tres o quadro años. La niña tenía una herida en un pie. Ella era calladita y introvertida. La acostaron en una camilla. Exactamente al lado de ella acostaron el niño pequeño. Le faltaba la mandibula inferior completa, que parece que arrancó un proyectil o shrapnel. El pequeño grito y en eso su lengua destacó largo de su cara destrozada. Un médico intentó a puncionar una vena en el cuello con un catéter, mientras tres otros aguantaron al niño. Imposible porque el cuello del niño era embarrado de sangre y se estaba moviendo demasiado. En ese momento se voltea la cámera y la persona que grabó todo eso se graba a su mismo. Es una mujer joven en una bata blanca. Tiene la impresion de cara de sufrimiento y la misma mezcla de rabia y desesperación e los ojos, como la sentía yo. Ella habla algo frente la cámera mientras sacude la cabeza varías veces. Da la impresión de desilusión – desilusión del mundo, dondo pasan cosas así. Despues el vídeo se interrumpe. Me deja atras con ese sentimiento deprimido de la impotencia. Como médico sé que probablemente pasaron unos cuantos minutos más hasta cuando tuvieron realizado un catéter intravenoso, para inyectar por fin un opiado. Quizas usaron un catéter intraóseo. Cuando por fin lo hayan narcotizado quizas se preguntaron: Y ahora? Hemostasia? Antibiótico? Cubrimiento del defecto temporal? Cirurgía plástica? Transplantación de óseo? Se puede creer seriamente, que ese niño puede volver a hablar y comer en algun momento? Yo lo quiero creer. Me trato de convencer, que a ese niño le pasaré una gran ternura en su vida, que recompensa todo que pasó. Me trato de convencer, que en algun día habrá un gran ajuste y que los gusanos que estan floreciendo en el crudo de Líbia – como nosotros los Alemánes – vamos a sentir en carne propria la desgracia que hemos hecho a Líbia – o tambien a Síria, Afganistán, la Ucraina, al Irak, Sérbia …

Libertád

Vivimos en estos tiempos la incidencia de la crisis más fulminante del capitalismo. Simultáneamente pasan el derribo del sístema financial, la derrota de la ilusión de la libertád individual y la batalla por la distribución de recursos naturales en declive. Sin crecimiento el capitalismo no funciona. Tiene que crecer infinitamente – con carácter exponencial! Nuestro mundo es finito. No aguantará crecimiento infinito. Nuestro modo de vivir es condenado al fracaso, eso es obvio. Pero los pasos que tenemos que realizar para cambiar nuestro modo de vivir, lamentablemente no son triviales. Mi generación esta consumiendo los recursos de las generaciones venideras. Argumentos racionales quizas encuentran afirmación, pero no logran cambiar la conducta. La atonía mental y corporal de la gente de mi país parece ser inexpugnable. Experimento cada día que mis compatriotas actuan casi solamente por coacción fáctica.

Un símbolo de la condición de mi sociedad es un cartel de propaganda para cigarrillos: presenta gente joven, riendose, encima de un techo, muy alto sobre la ciudad; uno ve mucho cielo azul; uno tiene un sentimiento de libertad. La gente debe creer que fumar le brinde alegría de la vida y estuviera símbolizando la libertád individual; pero la gente sabe que brinda solamente enfermedad y la muerte y les hace prisioneros de la adicción. Pero prefieren creer el contrario, entonces lo creen – y fuman.

Asímismo es su relación con el capitalísmo: saben que les desarraiga, les desune y les enferma, pero quieren creer que les hace bien.

Una estrofa de un poéma de Günter Eich se me guardó en la memoria y me empina cuando desfallo de ánimo:

Nein, schlaft nicht, während die Ordner der Welt geschäftig sind!
Seid mißtrauisch gegen ihre Macht, die sie vorgeben für
euch erwerben zu müssen.
Wacht darüber, daß eure Herzen nicht leer sind, wenn mit
der Leere eurer Herzen gerechnet wird!
Tut das Unnütze, singt die Lieder, die man aus eurem Mund nicht erwartet!
Seid unbequem, seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt!


(No, no durmáis, cuando los planificadores del mundo estan ocupados!

Desconfiad en su poder, de lo cual dicen que lo ganan para vosotros.

Vigilad que vuestros corazones no esten vacío, cuando cuentan con el vacío de vuestros corazones!

Haced lo ocioso, cantad los canciones que no esperen de vuestras bocas!

Sed molestos, sed arena, no seáis aceite en el engranaje del mundo!)

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en la Sierra Maestra – haciendome un hombre nuevo

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